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Chilenische Araukarie – pflegeleichter Exot für den Garten

Die Chilenische Araukarie, lat. Araucaria araucana, ist eine exotische Zierpflanze. Der außergewöhnliche Baum begeistert mit seiner auffälligen Form. Sie ist außerdem unter den Namen Schlangenbaum, Araucaria, Affenschwanzbaum, Araukarie, Monkey Puzzle Tree, Andentanne und Chilenische Schmucktanne bekannt.

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Chile und Argentinien sind die Heimatländer der Chilenische Araukarie, aber mittlerweile ist sie auch in unseren Breitengraden häufig in Gärten zu sehen. Sie besitzt ein wintergrünes Kleid und kommt ursprünglich aus den Anden, wo sie auf 1.700 Metern über Null wächst. Trotzdem gibt es keinerlei Probleme die Chilenische Araukarie hierzulande zu kultivieren. Besonders auffallend sind die Zweige des exotischen Baumes, denn ihre Blätter ähneln Dachziegeln. Aus diesem Grund sehen Gärtner die Chilenische Araukarie als Zierpflanze bzw. Zierbaum. Mit ihrem auffälligen Blätterkleid verschönert sie zwar Gartenanlagen, aber es dafür braucht es auch einiges an Pflege durch den Gärtner.

Chilenische Araukarie – pflanzen & pflegen

Nachdem die Chilenische Araukarie ursprünglich in den Anden beheimatet ist, benötigt sie hierzulande eine spezielle Pflege. Die einmalige From ist das Erkennungszeichen der Pflanze und deswegen ist sie auch als Affenschwanzbaum bekannt. Denn ihre Äste sehen aus wie der buschige Schwanz eines Affens. Sie präsentieren sich ledrig, hart und sind dreieckig geformt. Zusätzlich sind sie auf den Zweigen noch schuppenförmig angeordnet. Viele vergleichen sie auch mit den Schuppen einer Schlange, obwohl es sich bei der Größe von zwei bis drei Zentimetern schon um ein größeres Exemplar handeln müsste. Trotzdem kennen viele die Chilenische Araukarie deshalb auch unter dem Namen Schlangenbaum.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Anspruchsvoll ist die Chilenische Araukarie, im Vergleich zu anderen Zierbäumen nicht wirklich. Egal ob Schatten, Halbschatten oder Sonne, der Affenschwanzbaum fühlt sich überall wohl. Am besten gedeiht er aber an einem sonnigen oder halbschattigen Ort. Dies zeigt sich auch am Wachstum, denn im Schatten ist der Wuchs bescheiden und kommt nicht auf die gängigen 15 bis 30 Zentimeter in einem Jahr.

Pflanzenabstand – Einzelpflanzung

pflanzenabstand Die Chilenische Araukarie ist eigentlich nur für die Solitärpflanzung geeignet. Genügend Platz muss vor allem an den Wurzeln vorhanden sein, denn diese müssen sich gut in der Erde verankern können, um den schweren Baum zu halten. Wunderschön sieht die Andentanne beispielsweise als Mittelpunkt einer Grünfläche aus. Wichtig ist nur, sie am Anfang gleich am richtigen Standort in die Erde zu setzen, denn ein späteres umpflanzen verträgt die Chilenische Araukarie nicht wirklich.

Wuchshöhe – 10 Meter oder höher

wuchshoehe Hierzulande wächst die Chilenische Araukarie meist nur auf eine Höhe von etwa 10 Metern heran. Dafür benötigt sie aber eine lange Zeit, denn pro Jahr hat sie nur einen Zuwachs von 15 bis 30 Zentimeter. In ihrer Heimat kann der Schlangenbaum aber auch deutlich größere Wuchshöhen erreichen. Alte Exemplare sind dort nicht selten 30 bis 40 Meter hoch. Wer seine Chilenische Araukarie aber aus optischen oder platztechnischen Gründen kleiner halten möchte, kann ihren Wuchs mit einem regelmäßigen Rückschnitt einschränken.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Pflegeleicht ist der richtige Begriff für die Chilenische Araukarie, obwohl sie eine exotische Pflanze ist. Im Gegensatz zu anderen Exoten ist bei ihr keine aufwändige Pflege nötig. Wasser und Dünger benötigt sie aber in jedem Fall vom Gärtner. Allerdings kommt es zu keinen schwerwiegenden Schäden, wenn das Gießen einmal vergessen wird.

Wasserbedarf – gering

waesserung Nachdem die Chilenische Araukarie in ihrer Heimat eher mit höheren Temperaturen als in unseren Breitengraden zurechtkommen muss, ist ihr Wasserbedarf eher gering. Gießen sollte der Gärtner seine Andentanne erst dann, wenn die Erde an der Oberfläche trocken ist. Ansonten könnte sich die Feuchtigkeit im Boden stauen und die Chilenische Araukarie an den Wurzeln schädigen.

Lebensdauer – kann ein hohes Alter erreichen

lebensdauer Bei der Chilenische Araukarie handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, die ein Alter von mehreren hundert Jahren erreichen kann.

Chilenische Araukarie überwintern

winterhart Trotz der Wärme in ihrer Heimat den Anden ist die Chilenische Araukarie eine winterharte Pflanze, die nicht empfindlich auf Frost regiert. Wer sie im Garten ausgepflanzt hat, sollte sie mit einer Schicht aus Laub oder Mulch schützen. Ein spezielles Gartenvlies ist dafür auch geeignet. Allerdings ist dies nur in Gegenden nötig, wo ein strenger Winter herrscht, bei dem die Temperaturen längere Zeit unter minus 15 Grad Celsius fallen.
 
Wurde die Chilenische Araukarie allerdings im Kübel gepflanzt, hat sie nicht genügend Erdreich um ihre Wurzeln, damit diese vor der Kälte geschützt sind. Bereits Temperaturen im Bereich von null bis minus fünf Grad können einen großen Schaden anrichten. Deswegen ist es wichtig sie nicht draußen zu überwintern, sondern an einem warmen und hellen Ort.

Vermehrung

Die Vermehrung der Chilenische Araukarie ist eigentlich nur über ihre Samen möglich. Allerdings ist hier viel Geduld erforderlich, die nicht immer mit einem Erfolg belohnt wird. Wer diese nicht hat, sollte sich lieber eine kleine Andentanne im Fachhandel kaufen oder bestellen. Am besten eigent sich Erde die mit Sand gemischt wurde oder Kokohum zur Anzucht von Samen der Chilenische Araukarie. Die Spitze des Samens muss nach unten zeigen und er darf nur bis zur Hälfte unter die Erde. Diese danach vor dem abdecken leicht anfüchten. Während der ersten drei Wochen nach der Saat sollte die Pflanzschale kühl stehen. Ideal dafür ist nicht nur ein Kellerraum, sonden genauso der Kühlschrank. Ist diese Zeit verstrichen gilt es die Sämlinge zu vereinzeln und an einen Platz zu bringen, wo dauerhaft Temperaturen von 15 bis 20 Grad herrschen. Nach einiger Zeit kommt ein kleiner Keimling zum Vorschein. Bis die Chilenische Araukarie in den Garten ausgepflanzt wird, sollten allerdings zwei Jahre vergehn.

Dünger und Pflanzsubstrat

Die Wurzeln der Chilenische Araukarie benötigen einen lockeren Boden, damit sie gut anwachsen und sich ausbreiten können. Ebenso ist ein leicht saures Substrat empfehlenswert. Perfekt geeignet ist eine Mischung aus Erde und Sand, wobei von letzterem der Anteil überwiegen sollte. Nährstoffe sollten ebenso enthalten sein, weshalb zweimal im Jahr die Gabe von einem Volldünger Pflicht ist und zwar im Frühjahr und im Herbst.

Krankheiten und Schädlinge

Als widerstandsfähig und robust ist die Chilenische Araukarie im Allgemeinen bekannt. Stimmt etwas nicht, lässt sich das leicht erkennen, denn die Blätter des Exoten nehmen dann eine bräunliche oder gelbliche Farbe an. Hauptsächlich sind folgende Faktoren daran schuld, wenn sich eine Verfärbung einstellt:
 

  • Staunässe (kann Pilzbefall begünstigen)
  • kalte Winde
  • zu harter Frost

 
Schädlinge oder wirkliche Krankheiten zeigen sich so gut wie nie. Verfärben sich die Blätter, sollte der Gärtner sie entfernen.